Prof. Wilhelm Wagenfeld

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Leben

Wilhelm Wagenfeld wurde 1900 im Bremen geboren. Nach in einer Silberwarenfabrik wurde er 1923 als Silberschmiedgeselle am Bauhaus in Weitmar aufgenommen. 1924 entwickelte er dort den ersten Entwurf der Wagenfeld WG 24. 1931 erhielt er eine Professur an der Staatlichen Kunsthochschule Grunewald. Er weigerte sich der NSDAP beizutreten und wurde zum Kriegsdiensteingezogen. Während des Krieges gelangte er in russische Gefangenschaft. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft übernahm Wagenfeld eine Professur an der Hochschule für bildende Künste in Berlin.

Werke

Viele von Wagenfelds Entwürfen gelten heute als Design-Klassiker. Auffällig oft benutzte er als Materialien ausschließlich Glas und Metall. Die Wilhelm-Wagenfeld-Stiftung wacht heutzutage über seinen Nachlass. Zu seinen bekanntesten Entwürfen zählen die Leuchten Wagenfeld WA 24 und Wagenfeld WG 24.

Auszeichnungen

  • 1937: Goldmedaille der Paris
  • 1940: Grand Prix der Triennale Mailand
  • 1957: Grand Prix der Triennale Mailand
  • 1965: Ehrenmitglied der Akademie der Künste Berlin
  • 1968: Heinrich-Tessenow-Medaille
  • 1968: Ehrenmitglied des Deutschen Werkbundes
  • 1968: Ehrengast der Villa Massimo Rom
  • 1969: Bundespreis „Gute Form“
  • 1982: Bundespreis „Gute Form“

Quelle: Wikipedia